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Yoga = Religion?

Viele halten Yoga für eine Religion oder religiöse Praxis. Diese Annahme entsteht, weil Yoga aus Indien stammt und oft mit hinduistischen Begriffen verbunden wird.

Kurzfassung:
Nein. Yoga ist keine Religion.

Yoga ist ein spiritueller Übungsweg, keine Glaubenslehre. Es gibt keine Pflicht, an einen Gott zu glauben, keine Dogmen und kein Bekenntnis. Yoga kann religiös eingebettet sein – muss es aber nicht.

Historisch stammt Yoga aus dem indischen Denken (Hinduismus, Buddhismus, Jainismus), wurde dort aber als Methode zur Selbsterkenntnis verstanden: Körper, Atem, Geist und Bewusstsein werden geschult, um Klarheit und innere Ruhe zu erreichen.

Moderne Yoga-Praxis ist oft weltanschaulich neutral. Atemübungen, Körperhaltungen und Meditation funktionieren unabhängig von Religion. Wer religiös ist, kann Yoga religiös deuten – wer nicht, praktiziert es als Weg der Achtsamkeit.

Einordnung:
Yoga ist ein Werkzeug. Die Bedeutung gibt der Mensch, nicht die Methode.


Meditation im Yoga ohne religiösen Bezug.