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Krishna Janmashtami

feiert die Geburt Krishnas, der Liebe, Weisheit und göttliche Freude verkörpert. In der stillen Mitternachtsstunde erscheint das Göttliche in menschlicher Form. Gesang, Licht und Hingabe erfüllen Tempel und Herzen. Dieses Fest erinnert daran, dass Weisheit spielerisch sein darf. Krishna lehrt nicht nur mit Worten, sondern mit Leben, Musik und Lächeln. Seine Geburt ist weniger ein historisches Ereignis als eine Einladung zur inneren Freude.

Wenn dir heute eher nach Stille als nach Flötenklang ist, kein Problem – Krishna tanzt auch leise. Klicke entspannt zum nächsten Thema weiter.

Krishna mit Flöte bei Janmashtami, verehrt von Gläubigen in festlicher Nachtstimmung.

Krishna Janmashtami

Bedeutung von Krishna Janmashtami

Krishna Janmashtami ist der Geburtstag Krishnas, der als achte Inkarnation Gottes gilt. Er fällt auf den achten Tag nach Vollmond des Monats Bhadrapada (August/September) und zählt zu den bedeutendsten hinduistischen Festen. Krishna wurde um Mitternacht geboren. Aus diesem Anlass fasten die Gläubigen 24 Stunden und brechen das Fasten exakt um Mitternacht.

Feierlichkeiten und Rituale

Die Tempel sind festlich geschmückt. Kirtans werden gesungen, Glocken geläutet, das Muschelhorn geblasen und Sanskrithymnen zu Ehren Krishnas rezitiert. In Mathura, dem Geburtsort Krishnas, finden besondere spirituelle Zusammenkünfte statt, zu denen Pilger aus ganz Indien anreisen.

Die Erscheinung Krishnas

Krishna erschien im Jahr Visvavasu, vor 5172 Jahren (von 1945 an gerechnet), also 3227 v. Chr., an einem Mittwoch, dem achten Tag der abnehmenden Mondphase des Monats Sravana. Nach dem Barhaspatyamana-Kalender, der sich am Lauf des Jupiter orientiert, entspricht dieser Monat dem Bhadrapada. Der Mond stand dabei im Haus von Vrishabha in der Konstellation des Sterns Rohini.

Obwohl Krishna in einem menschlichen Körper erschien, hatte er in Wahrheit einen göttlichen Körper, der nicht aus den fünf Elementen bestand. Er wurde nicht im herkömmlichen Sinn geboren und starb nicht. Er erschien und verschwand durch seine Yoga Maya, die göttliche Kraft der Täuschung, wie er selbst in der Bhagavad Gita erklärt. Dieses Geheimnis erschließt sich nur seinen Verehrern, Yogis und Weisen.

Krishna als göttliche Gestalt

Seine bezaubernde Gestalt mit der Flöte in der Hand wird in unzähligen indischen Haushalten verehrt. Zahllose Anhänger sind dieser Form in tiefer Hingabe und Liebe verbunden – nicht nur in Indien, sondern auch in der westlichen Welt. Millionen spiritueller Sucher wiederholen sein Mantra: Om Namo Bhagavate Vasudevaya.

Krishnas Leben und Wirken

Krishna war klug, mitfühlend und tatkräftig zugleich. In den Schriften findet sich keine Lebensgeschichte, die erfüllter, intensiver und erhebender wäre als die seine.

Er übernahm viele Rollen: Er war der Wagenlenker Arjunas, Freund und Lehrer in der Bhagavad Gita. Er war ein weiser Staatsmann und ein Meister der Musik. Er unterrichtete sogar Narada in der Kunst des Vina-Spiels. Die Klänge seiner Flöte verzauberten die Herzen der Gopis und aller Menschen.

Krishna war Kuhhirte in Brindavan und Gokul. Schon als Kind zeigte er übernatürliche Kräfte und tötete zahlreiche Dämonen. Er offenbarte seiner Pflegemutter Yashoda seine kosmische Gestalt. Er führte die Rasa Lila auf, deren tiefere Bedeutung nur höchste Verehrer wie Narada, Gauranga, Radha und die Gopis erfassen können.

Er lehrte Arjuna und Uddhava die höchste Wahrheit von Yoga, Bhakti und Vedanta. Er beherrschte alle 64 schönen Künste. Daher gilt Krishna als vollkommene Manifestation Gottes.