Varanasi (Kashi Yatra)
Bedeutung
Die Kashi Yatra gilt als eine der ältesten und bedeutendsten Pilgerreisen im Hinduismus. Varanasi, auch Kashi genannt, liegt am Ufer der Ganga und wird als Ort der Befreiung (Moksha) verehrt. Wer hier geht, betet oder stirbt, tritt nach hinduistischer Vorstellung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten heraus. Die Pilgerreise ist kein Weg durch Landschaft, sondern durch Leben, Tod und Vergänglichkeit.
Richtige Reisezeit
Oktober bis März.In diesen Monaten ist das Klima trocken und gemäßigt. Der Sommer ist extrem heiß, der Monsun bringt hohe Luftfeuchtigkeit.
Ausgangspunkt
Varanasi selbst.Die Yatra beginnt traditionell an den Ghats der Ganga.
Weg (zu Fuß!)
Zentral sind die Wege entlang der Ghats, durch enge Gassen und bei der Panchakroshi-Parikrama rund um die Stadt. Das Gehen entlang des Flusses, von Ghat zu Ghat, ist Kern der Kashi Yatra. Jeder Schritt gilt als bewusste Annäherung an Vergänglichkeit und Erkenntnis.
Unterkunft
Einfache Gästehäuser, Ashrams und Pilgerunterkünfte nahe der Ghats. Schlicht, funktional und oft auf spirituelle Besucher ausgerichtet.
Wichtige Hinweise
Varanasi ist intensiv: Lärm, Rauch, Rituale und Menschenmengen gehören dazu. Respekt gegenüber Verbrennungsstätten und Ritualen ist zwingend. Helikopter spielen hier keine Rolle. Angemessene Kleidung und Zurückhaltung sind selbstverständlich.
