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Mantras erlaubt?

Kurzantwort: Ja. Mantras sind im Hinduismus grundsätzlich erlaubt – und gehören zu den ältesten spirituellen Praktiken überhaupt.

Einfach erklärt:Ein Mantra ist kein Zauberspruch und kein religiöses Gebot. Es ist ein Klang, eine Silbe oder ein Satz, der den Geist sammelt, beruhigt und ausrichtet. Mantras wirken durch Wiederholung, Aufmerksamkeit und Bedeutung, nicht durch Zwang oder „Magie“.

Wichtige Punkte:

  • Mantras sind frei zugänglich, nicht exklusiv für Priester

  • Es gibt laute, leise und stille (mentale) Mantras

  • Wirkung entsteht durch Achtsamkeit, nicht durch Anzahl

  • Ein Mantra ersetzt keinen Glauben – es unterstützt innere Klarheit

Häufiger Irrtum: „Mantras sind nur für Hindus erlaubt. “Falsch. Mantras sind Werkzeuge des Bewusstseins, keine Besitzrechte einer Religion.

Traditionell unterscheidet man:

  • Bhakti-Mantras (Hingabe, z. B. Namen Gottes)

  • Japa-Mantras (stille Wiederholung)

  • Bija-Mantras (Klangessenz wie OM)

Kurz gesagt: Mantras sind Einladungen, keine Vorschriften. Wer sie mit Respekt und Ruhe nutzt, nutzt sie richtig.


Meditierende Person mit Mala-Kette im Kerzenlicht als Symbol für Mantra-Praxis und innere Sammlung.