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Die wichtigsten und meist Verehrtesten Götter im Hinduismus

Im Hinduismus gibt es viele Götter. Anders als im Christentum existiert kein einzelner allmächtiger Gott, sondern eine Vielzahl göttlicher Erscheinungsformen mit unterschiedlichen Aufgaben. Traditionell spricht man von etwa 133 Hauptgottheiten, die verschiedene Aspekte der einen kosmischen Wirklichkeit verkörpern.

Nach hinduistischen Schriften entstand der Hinduismus vor Tausenden von Jahren durch die Rishis, die Weisen und Gelehrten jener Zeit. Durch tiefe Meditation erlangten sie Erkenntnis über die Wahrheit des Universums. Diese Offenbarungen werden Shruti genannt („das Gehörte“) und wurden später in den Veden und Upanishaden festgehalten.

Dargestellt ist eine vedische Feuerzeremonie (Havan) mit zentralen Gottheiten wie Shiva, Vishnu, Parvati und Lakshmi, umgeben von Rishis und Weisen. Das heilige Feuer symbolisiert Opfer, Erkenntnis und die Verbindung zwischen Mensch und göttlicher Ordnung. Das Bild ist bewusst im alten, historischen Stil gehalten.

Dargestellt ist Shiva, einer der höchsten Götter des Hinduismus. Er trägt den Dreizack (Trishula), die Trommel (Damaru) und die Schlange um den Hals; aus seinem Haar entspringt der heilige Ganges. An seiner Seite ist Nandi, der Stier. Shiva steht für Zerstörung im Sinne von Transformation, Erneuerung und Befreiung.

Dargestellt ist Vishnu, der Erhalter des Universums, stehend auf der kosmischen Schlange Shesha. Er hält die klassischen Symbole Diskus (Chakra) und Lotus und zeigt die schützende Handgeste. Das Bild steht für Bewahrung, Ordnung und kosmisches Gleichgewicht.

Dargestellt ist Brahma, der hinduistische Schöpfergott, mit vier Köpfen, die die Himmelsrichtungen und das allumfassende Wissen symbolisieren. Er sitzt auf einer Lotusblume und hält heilige Symbole wie Schrift, Gebetskette und Lotus. Das Bild steht für Schöpfung, Weisheit und kosmische Ordnung.

Dargestellt ist Kali, die hinduistische Göttin der Zeit, Zerstörung und radikalen Transformation. Sie erscheint in kraftvoller, furchteinflößender Gestalt mit herausgestreckter Zunge, mehreren Armen und symbolischen Attributen wie Schwert und abgeschlagenem Kopf. Kali steht nicht für blinde Gewalt, sondern für die Vernichtung von Ego, Unwissenheit und Illusion sowie für Befreiung und Erneuerung.

Dargestellt ist Hanuman, der hinduistische Affengott, kniend in kraftvoller Haltung. In einer Hand hält er den Berg mit Heilkräutern, in der anderen seine Keule (Gada). Das Bild symbolisiert Stärke, Mut und selbstlose Hingabe an Rama. Die Oberfläche wirkt bewusst alt und strukturiert, wie eine historische Darstellung.

Dargestellt ist Krishna, stehend mit Flöte, geschmückt mit Pfauenfeder und traditionellem Schmuck. Im Hintergrund sind Kühe und eine ruhige Landschaft angedeutet. Das Bild steht für Liebe, Harmonie, Musik und göttliche Anziehungskraft. Die Darstellung ist bewusst im alten, historischen Stil gehalten.

Antik wirkende, sepiafarbene Illustration auf gealtertem Pergament. Dargestellt ist Ganesha, der elefantenköpfige Gott, sitzend in ruhiger Haltung. Er hält traditionelle Symbole wie Süßigkeiten (Modaka) und eine Axt; zu seinen Füßen ist die Maus als sein Begleiter zu sehen. Das Bild steht für Weisheit, Erfolg und das Überwinden von Hindernissen und ist bewusst im alten, historischen Stil gestaltet.

Dargestellt ist Durga, die mächtige Göttin, reitend auf einem Löwen. Sie besitzt mehrere Arme und hält verschiedene Waffen und Symbole, die ihre göttliche Kraft zeigen. Das Bild steht für Schutz, Mut und die Überwindung des Bösen und ist bewusst im alten, historischen Stil gehalten.

Dargestellt ist Gayatri, sitzend auf einer Lotusblume, mit mehreren Gesichtern und Armen als Symbol für umfassendes Wissen und geistige Klarheit. Sie hält verschiedene heilige Symbole. Das Bild steht für Weisheit, Reinheit und die Kraft der Mantras und ist bewusst im alten, historischen Stil gehalten.

Dargestellt ist Sai Baba von Shirdi, sitzend in schlichter Kleidung mit erhobener Segenshand. Neben ihm stehen ein Hund und ein einfacher Wasserkrug als Zeichen von Mitgefühl und Bescheidenheit. Das Bild steht für Weisheit, Nächstenliebe und die Einheit aller Religionen.

Dargestellt ist Kubera, der Gott des Reichtums, sitzend auf einem Thron und umgeben von Münzen, Schätzen und Gefäßen. In seinen Händen hält er Symbole des Wohlstands; zu seinen Füßen liegen Truhen voller Gold. Das Bild steht für Fülle, materiellen Reichtum und Bewahrung des Wohlstands.

Dargestellt ist Karttikeya, der Gott des Krieges und des Mutes, sitzend auf einem Pfau. In seiner Hand hält er den Speer (Vel) als Zeichen von Schutz und Entschlossenheit. Das Bild steht für Tapferkeit, Führung und göttliche Kraft.

Dargestellt ist Sarasvati, die Göttin der Weisheit, Musik und Künste, sitzend auf einer Lotusblume. Sie spielt die Veena und hält weitere Symbole des Wissens. Ein Schwan ist als ihr Begleittier zu sehen. Das Bild steht für Erkenntnis, Kreativität und geistige Klarheit.

Dargestellt ist Lakshmi, die Göttin des Reichtums, des Glücks und des Wohlstands, sitzend auf einer Lotusblume. Aus ihren Händen fließen Münzen als Zeichen von Fülle; sie wird von Elefanten begleitet, die Verehrung und Schutz symbolisieren. Das Bild steht für Wohlstand, Harmonie und göttlichen Segen.

Dargestellt ist Draupadi, die zentrale weibliche Figur des Mahabharata, würdevoll und königlich. Sie gilt nicht als Göttin des Reichtums, sondern als Symbol für Ehre, Gerechtigkeit und moralische Standhaftigkeit. Ihre öffentliche Demütigung gilt als Auslöser des großen Krieges von Kurukshetra. Das Bild steht für weibliche Würde, Wahrheit und den Ruf nach Gerechtigkeit.

Dargestellt ist Dhanvantari, der Gott des Ayurveda und der Heilkunst, stehend auf einer Lotusblume. Er hält Gefäße mit Heiltränken und Symbole der Medizin. Um ihn herum sind Kräuter und Schriftrollen angedeutet. Das Bild steht für Gesundheit, Heilung und Wissen über das Leben.

Dargestellt ist Bharata, der Bruder Ramas aus dem Ramayana, als tugendhafter Prinz mit Bogen. Er steht für Dharma, Loyalität und selbstlosen Verzicht. Der Name Bharat, der auf Bharata zurückgeht, ist bis heute der offizielle Eigenname Indiens und wird in der indischen Verfassung verwendet.

Dargestellt ist Ardhanarishvara, die vereinte Gestalt von Shiva und Parvati in einem Körper: eine Hälfte männlich, die andere weiblich. Die Darstellung symbolisiert die untrennbare Einheit von Gegensätzen sowie das Gleichgewicht von männlicher und weiblicher Energie im Kosmos.

Dargestellt ist Buddha in meditativer Haltung auf einer Lotusblume, mit ruhigem Gesichtsausdruck und geschlossenen Augen. Die Darstellung steht für Erleuchtung, inneren Frieden und Mitgefühl. Buddha gilt als Lehrer des Dharma und als Symbol für den Weg zur Befreiung vom Leiden.

Dargestellt ist Rama, der edle Held des Ramayana und Avatar Vishnus. Er steht mit gespanntem Bogen als Symbol für Dharma, Pflichtbewusstsein und moralische Ordnung. Rama verkörpert das Ideal eines gerechten Herrschers und eines rechtschaffenen Menschen.

Dargestellt ist Sita, die Gemahlin Ramas und zentrale Figur des Ramayana. Sie hält eine Lotusblume als Zeichen von Reinheit und innerer Kraft. Sita verkörpert Treue, Würde und moralische Standhaftigkeit auch in Leid und Prüfung.

Dargestellt ist Radha, die geliebte Gefährtin Krishnas, eng mit ihm verbunden durch Musik und Blickkontakt. Sie gilt als Verkörperung der göttlichen Liebe (Bhakti), der Hingabe und der seelischen Verbindung zwischen Mensch und Göttlichem.

Dargestellt ist Parvati, die Göttin der Energie (Shakti), der Liebe und der Mutterschaft. Sie erscheint ruhig und würdevoll, begleitet von einem Löwen, mit dem heiligen Berg Kailash im Hintergrund. Parvati ist die Gefährtin Shivas und die sanfte, ausgleichende Kraft, aus der auch Durga und Kali hervorgehen. Das Bild ist bewusst im alten, historischen Stil gehalten.

Dargestellt ist Yama, der Gott des Todes und der Gerechtigkeit. Er sitzt würdevoll auf einem Thron, hält das Buch der Taten und den Stab der Ordnung; an seiner Seite steht der Büffel als Reittier. Yama richtet nicht willkürlich, sondern entscheidet gemäß Karma über das Schicksal der Seelen. Das Bild ist bewusst im alten, mythisch-historischen Stil gehalten.

Dargestellt ist Surya, der vedische Sonnengott, auf seinem goldenen Wagen, gezogen von sieben Pferden als Symbol für die Tage der Woche und die kosmische Ordnung. Von ihm geht strahlendes Licht aus, das Leben, Zeit und Wahrheit verkörpert. Surya gilt als Quelle von Energie, Klarheit und Heilung. Das Bild ist bewusst im alten, historischen Stil gehalten.

Dargestellt ist Chandra, der Mondgott, auf seinem Wagen, gezogen von einer Antilope. Der leuchtende Mond über ihm steht für Zeit, Rhythmus und Wandel. Chandra verkörpert Emotionen, Intuition und die heilende Kraft des nächtlichen Lichts. Das Bild ist bewusst im alten, ruhigen Stil gehalten.