Sri Sri Paramahansa Yogananda – Meister des Kriya Yoga
Kurzüberblick
Sri Sri Paramahansa Yogananda (1893–1952) war einer der einflussreichsten spirituellen Meister Indiens des 20. Jahrhunderts. Er machte den Kriya Yoga im Westen bekannt und gilt als zentrale Figur der modernen Yoga- und Meditationsbewegung.
Paramahansa Yogananda
Herkunft und Leben
Paramahansa Yogananda wurde als Mukunda Lal Ghosh in Gorakhpur, Indien, geboren. Er war Schüler von Sri Sri Swami Yukteswar Giri. Ab 1920 wirkte er hauptsächlich in den USA, wo er spirituelle Vorträge hielt und Meditationspraxis lehrte. Er verstarb 1952 in Los Angeles.
Zentrale Lehre
Die Lehre Yoganandas ist klar strukturiert und praxisorientiert:
Kriya Yoga als Meditationsweg
direkte Gotteserfahrung durch innere Praxis
Verbindung von Yoga, Wissenschaft und Religion
Selbstdisziplin, Konzentration und innere Stille
Er verstand Spiritualität als universellen Weg, unabhängig von Kultur oder Glaubenszugehörigkeit.
Bedeutung für den Westen
Yogananda war einer der ersten indischen Yogameister, die dauerhaft im Westen lehrten. Er gründete die Self-Realization Fellowship (SRF), um Kriya Yoga weltweit zu verbreiten. Sein Wirken prägte nachhaltig das westliche Verständnis von Meditation und Yoga.
Zentrales Werk
Sein bekanntestes Buch ist die „Autobiographie eines Yogi“, eines der meistgelesenen spirituellen Bücher des 20. Jahrhunderts. Es beeinflusste Generationen von Suchenden und machte indische Spiritualität international bekannt.
Einordnung im Hinduismus
Paramahansa Yogananda gilt als klassischer Yogi und spiritueller Lehrer, nicht als Gott oder Avatar. Seine Lehre steht in der Kriya-Yoga-Tradition und ist frei von Ritualzwang oder Personenkult.
Warum Paramahansa Yogananda heute relevant ist
strukturierte Meditationspraxis für den modernen Alltag
Brücke zwischen Ost und West
klare, undogmatische Spiritualität
nachhaltiger Einfluss auf Yoga und Meditation weltweit
