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Gita Jayanthi

Bedeutung von Gita Jayanthi

Gita Jayanthi, der „Geburtstag der Bhagavad Gita“, wird in ganz Indien von den Verehrern dieser heiligen Schrift nach dem Hindu-Kalender am elften Tag (Ekadashi) der Phase des zunehmenden Mondes des Monats Margasirsha (Dezember/Januar) gefeiert. An diesem Tag erzählte Sanjaya, der Seher und Berichterstatter in der Bhagavad Gita, dem König Dhritarashtra, dem blinden König der Bhagavad Gita, den Dialog zwischen Krishna und Arjuna, dem indischen Prinzen, Freund und Schüler Krishnas. So wurde diese großartige Lehre Krishnas den Menschen aller Zeiten überliefert.

Der historische und spirituelle Moment

Gita Jayanthi erinnert an einen der wichtigsten Tage in der Geschichte der Menschheit. An diesem Tag erhellte vor nahezu 6000 Jahren ein strahlender Blitz den Horizont der menschlichen Zivilisation. Dieser spirituelle Glanz war die Botschaft der Bhagavad Gita, die auf dem Schlachtfeld von Kurukshetra durch Krishna, eine Inkarnation Gottes, offenbart wurde.

Das fortwährende Licht der Bhagavad Gita

Das Leuchten dieses denkwürdigen Tages hält bis heute an. Anders als das flüchtige Aufstrahlen gewöhnlicher Blitze, die im Bruchteil einer Sekunde wieder vergehen, leuchtet der Strahl dieses besonderen Tages durch die Jahrhunderte hindurch. Er erhellt bis heute den Weg der Menschheit auf ihrem Fortschreiten hin zur Vollkommenheit.

Krishna unterweist Arjuna auf dem Schlachtfeld von Kurukshetra, spirituelle Darstellung der Offenbarung der Bhagavad Gita